Warum so viele Haustiere mit im Bett schlafen – und was Experten dazu sagen

Warum so viele Haustiere mit im Bett schlafen – und was Experten dazu sagen

Viele Tierhalter möchten ihre Vierbeiner möglichst nah bei sich haben – auch nachts. Das Ergebnis: Ein erheblicher Teil der Haustiere in Deutschland schläft im selben Bett wie ihre Besitzer. Eine Umfrage zeigt, wie verbreitet diese Gewohnheit inzwischen ist.

In der Befragung des Institutes YouGov gaben 29 Prozent der deutschen Teilnehmer an, dass ihr Tier regelmäßig im Bett mitschläft. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich vorn. In der Schweiz dagegen teilt nur etwa jeder fünfte Haustierbesitzer nachts sein Bett mit dem tierischen Mitbewohner.

Mehrheitlich schlafen Tiere jedoch an anderen Orten: Über die Hälfte der Befragten gab an, dass Hund oder Katze einen eigenen Schlafplatz hat, sei es Körbchen, Decke oder Käfig. Rund ein Viertel der Haustiere sucht sich stattdessen das Sofa als Nachtlager aus. Und einige bekommen völlige Freiheit und dürfen sich jeden Abend neu entscheiden, wo sie schlafen möchten.

Tierschutzorganisationen beurteilen das gemeinsame Schlafen mit Hund und Katze als grundsätzlich unproblematisch, solange die hygienischen Bedingungen stimmen. Dazu gehören unter anderem eine regelmäßige Parasitenkontrolle und der Schutz vor Zecken und Flöhen.

Anders sieht es bei kleinen Heimtieren aus. Kaninchen und Meerschweinchen gelten als empfindlich und könnten im Schlaf leicht verletzt werden. Zusätzlich benötigen sie sichere Rückzugsorte und die Gesellschaft von Artgenossen, weshalb sie nicht ins Bett gehören.

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